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Salzburg-Süd

Evangelische Pfarrgemeinde
Salzburg-Süd - Auferstehungskirche

Dr. Adolf Altmannstraße 10, 5020 Salzburg
Gemeindekanzlei: Maria Kainhofer, Montag bis Freitag zwischen 8.00-12.00 Uhr
Tel: 0662/833189, Fax: DW 15
Email: pfarramt@evang-salzburg.at
Homepage der Pfarrgemeinde

 Altarraum der Auferstehungskirche

Gründung des Pfarramtes 1997
2691 Evangelische A.B., 26 Evangelische H.B.

Gottesdienste:
♦ Auferstehungskirche: Jeden Sonntag – 9.30 Uhr (Hl. Abendmahl am 1. u. 4. Sonntag im Mo.)
♦ Krabbelgottesdienst: Am 2. Sonntag im Monat – 11.00 Uhr ab Sept.
♦ Pensionistenheim Hellbrunn: Am 2. Mittwoch im Monat – 17.30 Uhr ab Sept.
♦ Pensionistenheim Nonntal: Am 1. Sonntag im Monat – 9.00 Uhr
♦ Seniorenheimkapelle Niederalm: Am 1. Sonntag im Monat – 9.00 Uhr ab Sept.
♦ Herz-Jesu-Asyl, Hübnergasse: Am 2. Freitag im Monat – 15.30 Uhr

Pfarrer
Mag. Adam Faugel

Tel: 0662/833189-12
E-Mail: a.faugel@evang-salzburg.at
Sprechstunde:
Donnerstag: 18.00 - 19.00 Uhr und nach Vereinbarung
 

Pfarrer
Mag. Heiner Schmidt

Tel: 0662/833189-11
E-Mail: heiner.schmidt@evang-salzburg.at
Sprechstunde: Freitag:
11.00 – 12.00 Uhr und nach Vereinbarung

   
Kurator:  Dr. Kurt Faber
LektorInnen: Gusti Baumgartner, Paul Eibl, Josef Hack, Mag. Gertrud Schienerl, Klaus Vogler

Sonstige Veranstaltungen:
♦ Kirchenkaffee: 1. + 2. + 4. Sonntag im Monat im Anschluss an den Gottesdienst
♦ Bibelgesprächsrunde: Mittwoch nach dem 3. Sonntag im Monat – 19.00 Uhr ab Sept.
♦ Singkreis: Jeden Mittwoch 10.00 Uhr ab Sept.
♦ „treffpunkt: TANZ“: Jeden Dienstag 15.00-16.30 Uhr (Sommerpause)
♦ Kreative Runde: dienstags – 14.30-17.00 Uhr (Sommerpause)
♦ Seniorenkreis: mittwochs – 14.30-16.30 Uhr, (Sommerpause)
♦ Kinderkreis: freitags – 16.00-18.00 Uhr, (Sommerpause)
♦ „Cherub“ – offener Jugendtreff: freitags zweiwöchentlich von 18.00-21.00 Uhr ab Herbst

Übergemeindliches:
♦ Krankenhausseelsorge: Pfr. Joachim Schulte / Tel. 0699/17872833
♦ Kirchenbeitragsstelle: Eva Kreuzpointner, Schwarzstraße 25, Tel. 874445-24
♦ Sozialarbeit: Brigitte Leister, Schwarzstraße 25, Tel. 874445-15 oder 0676/7957695, Sprechstunden: Di 11.00-13.00 Uhr, Do 10.00-12.00 Uhr
♦ EZA-„Welt-Laden“: Sbg. Gneis, Eduard-Macheiner-Straße 4
♦ Missions- und Eine Welt-Kreis: Dr. Ilse Hanak, Tel. 646020, E-mail: ilsehanak@gmx.at
♦ Wandergruppe: mit Adelbert Pointl, nähere Info: Tel. 855365 ab 17.00 Uhr


Salzburg - Süd, eine der jüngsten Pfarrgemeinden unserer Diözese
Der Gedanke, die Evangelische Gemeinde der Landeshauptstadt mit ihren 12000 Seelen zu teilen, bestand schon seit Jahrzehnten.
Um eine bessere seelsorgerische Betreuung zu erreichen, kam es 1993 durch die Gemeindevertretung zum Teilungsbeschluss in zwei gleich große Bereiche, mit der natürlichen Trennlinie der Salzach. Am 1.1.1994 konnte die Gemeinde Salzburg-West in Taxham-Matthäuskirche ihre Arbeit aufnehmen. Durch die schlechte Verkehrsverbindung zwischen Taxham und dem Süden der Stadt, kam es 1997 zu einer weiteren Teilung in West und Süd. Auf einem, noch von der Großgemeinde erworbenen Grundstück an der Berchtesgadenerstraße, konnte am 4.7.1998 der Grundstein für unser Gemeindezentrum „Salzburg-Süd" gelegt werden. Der zentrale Kirchenraum ist von glasüberdachten Gängen umgeben mit angrenzendem Gemeindesaal, der bei Bedarf in den Kirchenraum einbezogen werden kann. Der Studententrakt „Katharina von Bora" mit 19 Heimplätzen, Wohnungen, Verwaltung und Gemeinderäume sind um den Kirchenraum angeordnet. Von Krabbelgottesdiensten bis zur Seniorenarbeit bieten wir allen Altersgruppen Begegnungsangebote an, da alle gleichermaßen Anspruch auf Betreuung durch die Gemeindeführung haben.

 
Die Auferstehungskirche der Evangelischen Pfarrgemeinde Salzburg-Süd


Gemeindezentrum mit Gemeindesaal, Gemeindekanzlei, Krabbelstube, Dienstwohnungen sowie Heim für Studierende "Katharina von Bora"

Architekt:
Arch. Dipl.-Ing. Günther Marschall (Salzburg),
Bauzeit: März 1998 – September 1999;  
Glasfenster:  Planung: Akad. Maler Rudolf Hradil (Salzburg); Ausführung: Krista Pliem (Neumarkt)
Christusskulptur: Bildhauer Hans-Peter Profunser (Berg im Drautal/Knt)
Eingangsportal: Planung: Rupert Gredler (Salzburg); Ausführung: Krista Bliem (Neumarkt/Sbg)
Altar, Taufbecken, Kanzel: Planung: Arch. Dipl.-Ing. Günther Marschall; Ausführung: Tischlerei Wolfgang Moser (Schleedorf)

Die ausschwingende, in Pfeiler aufgelöste Flügelwand im Kreuzungsbereich ist eine Willkommensgeste, sie soll zum Besuch der Kirche einladen. Der niedrige Eingangsbereich kann im natürlichen Blickwinkel erfasst werden und drückt dadurch Vertrautheit aus. Die in Sandstrahltechnik ausgeführte Glastür enthält das Motiv des Olivenbaumes.  Der transparente Glockenturm in einer sich nach oben verjüngenden Stahl-Glas-Konstruktion weist auf die heilige Zahl sieben hin und soll Klarheit und Transzendenz  symbolisieren.
Die Grundrissentwicklung orientiert sich am orthogonalen System früher kleinasiatischer Stadtanlagen. Der quadratische Kirchenraum als Agora, Ort spirituellen Geschehens, ist umgeben von den glasüberdachten "Gassen", an denen die anderen, mit geschäftigem Leben erfüllten Gebäudeteile anschließen. Ein wesentliches Element  des Entwurfes ist die natürliche Belichtung möglichst weiter Bereiche. Die nach oben schwingende, von den seitlichen Wänden losgelöste Decke mit Spotbeleuchtung und seitlichen Oberlichtbändern soll die Assoziation des Firmaments wecken.  Drei "Lichtkappen" bestimmen die Orte des Altars, der Predigt und der Taufe. Die drei  straßenseitigen  "Lichtohren" stellen den Bezug zur Umwelt dar, sie sollen das Anliegen der Menschen präsent halten.
Die T-förmig angeordneten zehn Glasfenster weisen sowohl auf das Kreuz als auch auf den Lebensbaum hin. Die Farbigkeit vom Dunklen ins Helle nimmt ebenfalls das Thema des "Weges ins Licht", in die Sphäre des Geistes, auf.

Die Christusfigur aus Carraramarmor zeigt die Vision des Bildhauers: Loslösung vom Kreuz, Überwindung des Leides, Christus, der auf uns zugeht. Sein Wirken, sein Gesicht ist vielfältig, aber für uns kaum fassbar.
Klare Formen, Kreis, Ellipse, Parabel bestimmen die Gestaltung der Predigtkanzel, des Altartisches und des Taufbeckens. In den Paravent ist der Verlauf des Jordans aus Stahl eingelegt.

       

Zusammengestellt von Dipl.-Ing. Adrienne Kloss-Élthes
Fotos von Carla Endl