J.A. Corvinus: Gottgeheiligtes Denkmal
Der Kupferstecher Johann August Corvinus dokumentierte mit einem Kupferstich aus dem Jahr 1732 die Vertreibung der evangelischen Christen aus dem Fürsterzbistum Salzburg und erklärte seine Illustrationen in einem achtseitigen Text.
Der Liliom Verlag hat vor kurzem einen Nachdruck des Kupferstichs und des Erläuterungstextes von Corvinus herausgegeben. Als Vorlage diente das Exemplar der Österreichischen Nationalbibliothek Wien, Signatur 304. 126-D.Alt.
Parallel neben den Originaltexten aus dem Jahr 1732 steht die jeweilige Abschrift, die durch das große Format 42x30 cm leicht lesbar ist.
Beispiel:
Gottgeheiligtes Denkmal
zum Gedächtnis des merk- und bewunderungswürdigen Ausgangs, der 20.000 Untertanen im Erzstift Salzburg, welche um Jakobi im Jahr Christi 1731 nicht nur für evangelisch erklärt, sondern deswegen auch zu End dieses Jahrs ausgetrieben wurden, wozu sie sich geduldig und willig geschickt, um nur des reinen lieben Wortes Gottes und des ganzen Abendmahls Jesu Christi sich bedienen zu können.
Dem dreieinigen Gott zu Ehren, der evangelischen Kirche und Nachkommenschaft aber zu einem steten Andenken
aufgerichtet, inventieret, beschrieben, in Kupfer gestochen und verlegt
von Johann August Corvinus,
Kupferstecher in Augsburg, im Jahr 1732.
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